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SKW: Insolvenzplan kann jetzt umgesetzt werden


Landgericht München macht im Freigabeverfahren den Weg frei und weist die Beschwerden gegen die Bestätigung des Insolvenzplans zurück

München, 29.11.2018 – Der Weg zur finanziellen Sanierung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG ist jetzt frei: Das Landgericht München hat mit Beschluss vom 28.11.2018 die letzte noch anhängige der beiden Beschwerden gegen die Bestätigung des Insolvenzplans, die das zuständige Insolvenzgericht am 14. August 2018 erteilt hatte, zurückgewiesen. Das Gericht hat einem entsprechenden Freigabeantrag der Gesellschaft gemäß § 253 Abs. 4 Insolvenzordnung entsprochen. Diese Bestimmung sieht im Kern vor, dass eine Beschwerde unverzüglich zurückgewiesen werden kann, wenn die Nachteile einer Planverzögerung die Nachteile für die Beschwerdeführer überwiegen.

Der Insolvenzplan ist damit rechtskräftig und kann umgesetzt werden. Der Plan bestimmt alle Maßnahmen zur finanziellen Sanierung der Gesellschaft. Die bisherigen Aktionäre scheiden aus, indem die von ihnen gehaltenen Aktien an der Gesellschaft auf den US-amerikanischen Finanzinvestor Speyside Equity übergehen. Der Insolvenzplan sieht ferner vor, dass nach einer Kapitalherabsetzung auf Null ein wesentlicher Teil der Kreditforderungen, die Speyside Equity gegen die SKW Holding hält, in Eigenkapital der Gesellschaft umgewandelt wird. Mit der Umsetzung der Kapitalmaßnahmen wird es zu einem Delisting der SKW-Aktie (DE000SKWM021) kommen. Für die nicht-nachrangigen Insolvenzgläubiger sieht der Plan die wirtschaftliche Vollbefriedigung ihrer Forderungen vor.

SKW-Vorstand (CEO) Dr. Kay Michel: „Ich bin sehr froh, dass das Gericht unserem Freigabeantrag gefolgt ist und damit der unverantwortlichen juristischen Verzögerungstaktik einer Aktionärsgruppe um den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Olaf Marx ein Ende gesetzt hat. Wir werden jetzt endlich wieder ein positives Eigenkapital und eine marktübliche Finanzverschuldung haben. Da die SKW-Gruppe in einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld agiert, das unsere ganze Aufmerksamkeit fordert, müssen wir uns wieder auf die unternehmerischen Herausforderungen konzentrieren und deshalb unseren Blick verstärkt nach vorne richten.“

Ansprechpartner
Frank Elsner
Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
Telefon: +49 89 99 24 96 30
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Über die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW Metallurgie-Konzern
Der SKW Metallurgie-Konzern ist Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten und anderen Produkten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie-Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.
Die Zentrale des SKW Metallurgie-Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südkorea, Russland, der VR China und Indien (Joint Venture).
Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland), seit 2011 (Umstellung auf Namensaktien) unter WKN SKWM02 und ISIN DE000SKWM021.

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