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Dr. Kay Michel verlässt SKW Gruppe nach erfolgreich abgeschlossener Sanierung

  • CEO legt Vorstandsmandat nach fünf Jahren zum 31. Mai 2019 nieder
  • Dr. Michel: “Die SKW ist heute wieder eine operativ und finanziell gesunde Unternehmensgruppe”

München, 28.02.2019
– Dr. Kay Michel wird die SKW Gruppe zum 31. Mai 2019 verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zu widmen. Diese Entscheidung teilte der Vorstand (CEO) der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG dem Aufsichtsrat der Gesellschaft mit. Dr. Michel war zum 1. April 2014 zum Vorstandsvorsitzenden (CEO) des Metallurgie-Spezialisten bestellt worden und agiert seit 1. November 2015 als Alleinvorstand.

In seiner Amtszeit wurde die SKW Gruppe nach einer zuvor gescheiterten Expansionspolitik umfassend operativ und finanziell restrukturiert und neu ausgerichtet. Dies gelang in einem zeitweilig sehr herausfordernden Umfeld auf den internationalen Stahlmärkten. Das 2014 von Dr. Michel initiierte Restrukturierungsprogramm umfasste den Verkauf von unprofitablen Aktivitäten, die Beseitigung erheblicher bilanzieller Risiken, die Ausrichtung der SKW auf potenzialreiche Schlüsselmärkte sowie zahlreiche Prozessverbesserungen und Kostensenkungen. Heute operiert der SKW Konzern wieder profitabel.

Eine besondere Herausforderung war die finanzielle Sanierung der SKW Holding. Unter der Ägide von Dr. Michel konnte Mitte 2017 eine Einigung mit den Finanzgläubigern für eine umfassende Entschuldung und Rekapitalisierung der Gesellschaft erzielt werden. Aufgrund des Widerstands einer Aktionärsgruppe musste dieses Konzept schließlich im Rahmen eines Insolvenzplanverfahrens umgesetzt werden, das am 1. Februar 2019 beendet wurde. Nach der Umwandlung eines wesentlichen Teils der Finanzschulden in Eigenkapital liegen jetzt 100 % der SKW-Anteile bei dem US-Investor Speyside Equity.

„Die SKW ist Dr. Michel zu großem Dank verpflichtet. Seine jahrzehntelange Erfahrung im Management von komplexen unternehmerischen Sondersituationen war ein wesentlicher Faktor, dass die langwierige Sanierung der SKW Gruppe so erfolgreich umgesetzt werden konnte.“ sagt Dr. Michael Seppelt, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Der Aufsichtsrat möchte Dr. Michel für die Leitung der SKW in schwierigen Zeiten und in der Insolvenz danken. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg nur das Beste. Dr. Michel’s Führung der SKW bildet die Grundlage, auf welcher wir ein starkes Unternehmen aufbauen werden. Zusammen glauben wir, dass dieses Unternehmen stärker sein wird und Kunden noch fokussierter exzellenten Service und Lösungen anbieten kann.” fügt Eric Wiklendt hinzu, Mitglied des Aufsichtsrats und Director bei Speyside Equity.

Dr. Kay Michel: „Ich bin sehr froh und dankbar sagen zu können, dass die SKW heute wieder ein profitables, finanziell gesundes und aussichtsreich positioniertes Unternehmen ist. Damit ist das mir gesetzte Ziel erreicht und der richtige Zeitpunkt gekommen, um mich neuen Aufgaben zu widmen. Mein herzlicher Dank gilt allen Teams sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen zusammen ich in den vergangenen fünf Jahren diese alles andere als einfache Restrukturierung umsetzen konnte. Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Wettbewerbsposition der Unternehmensgruppe unter der neuen Ägide von Speyside weiterhin nachhaltig gestärkt wird.“

Ansprechpartner
Frank Elsner
Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
Telefon: +49 89 99 24 96 30
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Über die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und den SKW Metallurgie-Konzern
Der SKW Metallurgie-Konzern ist Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten und anderen Produkten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie-Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden.
Die Zentrale des SKW Metallurgie-Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Südkorea, Russland, der VR China und Indien (Joint Venture).